Seminare zur Mensch-Maschine-Interaktion
Ich bin Informatik Studentin und habe letztes Semester zwei Seminare in dem Gebiet Mensch-Maschine-Interaktion besucht. Ich bevorzuge auch lieber Seminare, statt Vorlesungen. In einem der Seminare haben wir die Themen aus dem Buch “The Resonant Interface”, von Steven Heim behandelt. Mit einer Kommilitonen zusammen, haben wir das Thema “Interaction Design Models” bearbeitet und vorgetragen. Wir haben die wesentlichen Modelle vorgestellt, die von Interaktionsdesigner benutzt werden. Ein großes Modell war das GOMS-Modell. GOMS steht hierbei für goal, operator, methods, selection rules. Wie der Name auch schon sagt besteht das Modell auch aus den vier Komponenten. Dieses GOMS-Modell wurde als effizient bewiesen und gibt den Designern vorhersagen über die Ausführungszeit und Lernzeit des Menschen. Anders gesagt gibt es vorhersagen über das menschliche Handeln. Außerdem wurden zwei wichtige Gesetze behandelt, das Fitt´s und das Hicks´s Gesetz. Das Hick´s Gesetz gibt die Ausführungszeit zum Erfassen von n Alternativen wieder, also wie lange der Benutzer braucht zum Erfassen der Alternativen. Mit der Bewegung hat das Hick´s Gesetz nichts zu tun, dafür ist das Fitt´s Gesetz zuständig.
In dem weiteren Seminar wurden Themen zur Usability vorgestellt. Diese Seminare haben mir einen guten Einstieg in die Thematik gegeben. Es wurden Interessante Themen von Kommilitonen erarbeitet und vorgestellt. Ich finde Seminare viel angenehmer als Vorlesungen. Die Seminare sind gegenüber den Vorlesungen auch nicht überfühlt und erleichtert auch die Zusammenarbeit zum Thema.